Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Rüde Attacken bei Pro-Köln-Veranstaltung

Es soll geschlagen, geschubst, getreten worden sein: Gegen Funktionäre der rechtsextremen Organisation „Pro Köln“ sowie Mitarbeiter eines Ordnerdienstes ist Anzeige wegen Körperverletzung erstattet worden. Ein Zivilpolizist, seine Kollegin und eine linke Demonstrantin geben an, sie seien bei einer Veranstaltung der ultrarechten Gruppierung von „Pro“-Vertretern attackiert worden. Die Beschuldigten bestreiten das. Unter dem Motto „Nein zur Großmoschee“ hatte die umstrittene Polittruppe, die vom Verfassungsschutz unter der Rubrik „Rechtsextremismus“ beobachtet wird, am Donnerstagabend zu einer angeblichen „Bürgeranhörung“ ins Ehrenfelder Bezirksrathaus geladen. Gegen das Treffen protestierten etwa 80 junge Demonstranten vor der Tür des Rathauses. Obwohl sie lediglich Hausrecht für den Veranstaltungssaal im ersten Stock hatten, haben Repräsentanten von „Pro Köln“ nach Aussage von Zeugen zeitweise eine Besucherkontrolle am Eingang des Hauses durchgeführt. Dabei sei ein in Zivil gekleideter Polizist aufgehalten und nach draußen geschubst worden. Anschließend sei dem Beamten, der Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattete, unter anderem ein Arm verdreht worden. Die Attacken hätten selbst dann nicht nachgelassen, nachdem er sich als Polizist ausgewiesen habe, heißt es.

weiterlesen [KSTA 16.05.08]….

Ein Lächeln wie aus der Zahnpasta-Werbung

Wer Jörg Uckermann eine Frage stellt, muss viel Zeit mitbringen. Der Masseur und medizinische Bademeister, neuerdings Funktionär der rechtsextremen Organisation „Pro NRW“, redet ohne Punkt und Komma. Wer ihm zuhört, den beschleicht die Sorge, dass der 39-Jährige im selbstverliebten Wortschwall das Atmen vergessen könnte.

„Wann ist Ihr nächster öffentlicher Auftritt?“, fragt der Reporter. Als Antwort ereifert Uckermann sich minutenlang über „fanatischen Multikultarismus“, über Männer mit „offener Taliban-ähnlicher Kleidung“ oder über „radikalen Islamismus, der unsere Städte überschwemmt“. Neulich, so sagt er, habe er „vor begeisterten Zuhörern“ ein „detailliertes kommunalpolitisches Programm vorgelegt“. Von der Schul- und Bildungspolitik über Wohnungs- und Städtebau bis hin „zur allgemeinen Forderung nach einer geistigen Anpassung der Einwanderer an unsere Werte“. Für alles biete er Lösungen an, sagt Uckermann. Die Frage nach seinem Auftrittstermin scheint er längst vergessen zu haben.


weiterlesen [KSTA 15.05.08]….

Auschwitzleugner zu Gast

Als Gastredner bei ihrem Anti-Islam-Kongress im September hat die rechtsradikale Gruppe „pro Köln“ den Chef der britischen BNP, Nick Griffin, angekündigt. Der durch seine durch seine Leugnung des Holocaust und rassistische Tiraden bekannte Griffin ist wegen Aufstachelung zum Rassenhass vorbestraft.

Bisher hatte „pro Köln“ als internationale Gäste den Vorsitzenden der französischen Front National (FN), Jean-Marie Le Pen und den Chef der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ, Heinz-Christian Strache, angekündigt. Darüber hinaus kündigen die Veranstalter auch Teilnehmer vom Vlaams Belang (Belgien) und der Lega Nord (Italien) an. Aus Sachsen soll der fraktionslose Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche (Ex-CDU) den rechten Kongress verstärken. Auch bei „verschiedenen konservativen Dachverbänden deutscher und österreichischer Studentenverbindungen“ gebe es Überlegungen, zur Anti-Islam-Zusammenkunft zu erscheinen, so die Kölner Rechtsaußen-Gruppe.

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Zuwachs für Rechtes Treffen am Rhein

Der fraktionslose Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche (Ex-CDU) soll im September bei einem „Anti-Islam-Kongress“ der rechtsradikalen Gruppe „pro Köln“ als Redner auftreten. Als weitere Redner sind der österreichische FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der Fraktionsvorsitzende des belgischen Vlaams Belang Filip Dewinter und der Vorsitzende des französischen Front National (FN), Jean-Marie Le Pen, angekündigt. Nitzsches Wählervereinigung „Arbeit, Familie, Vaterland“ war erst vor wenigen Tagen durch den aus der CDU ausgeschlossenen Martin Hohmann verstärkt worden.

Protest gegen Pro NRW

Am Freitag den 28.03 versammelte sich ein klägliches Grüppchen der extrem rechten Bürgerbewegung Pro NRW/Pro Köln vor der Düsseldorfer Staatskanzlei um eine, auf ihrer Homepage angekündigte, Mahnwache abzuhalten. Dieser ehre klägliche Haufen wurde während ihrer Kundgebung von ca 50 AntifaschistInnen mit Parolen und Pfeifen lautstark gestört. PRO NRW/Köln, sichtlich genervt, beendete ihre „Mahnwache“ früher als geplant.

Aufruf des Antifa-KOK: Den Rassisten von pro NRW ein dickes Contra

Indy Artikel (28.3.2008)

Neu: WDR-Beitrag (Aktuelle Stunde, 28.3.)

„pro NRW“ gründet Kreisverband in Dormagen

Nachdem bereits am 25. März 2007 in Dormagen–Nievenheim eine Propagandaveranstaltung von „pro NRW“ nur unter dem Protest von etwa 200 AntifaschistInnen stattfinden konnte, hat sich vor kurzem, wie üblich konspirativ, ein Kreisverband Neuss der rechtspopulistischen „Bürgerbewegung pro NRW“ in Dormagen gegründet. Erklärtes Ziel des „pro Köln“–Ablegers ist dem Nievenheimer Kreisvorsitzenden und Ex-Republikaner Daniel Schöppe zufolge „Der Einzug in Fraktionsstärke in den nächsten Dormagener Stadtrat […]“

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Rechter Zuwachs von der CDU

Der Kölner CDU-Politiker Jörg Uckermann ist aus seiner bísherigen Partei aus- und bei der Rechtsaußen-Gruppierung „Pro Köln“ eingetreten. Im September soll er bei einem „Anti-Islam-Kongress“ neben auswärtiger Prominenz wie dem französischen Rechtsextremen-Führer Jean-Marie Le Pen und dem österreichischen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache als Redner auftreten. Uckermann ist langjähriger Ortsvorsitzender der CDU und früherer Vize-Bezirksbürgermeister in Köln-Ehrenfeld. In dem Stadtteil soll eine Moschee errichtet werden, gegen deren Bau „Pro Köln“ seit längerer Zeit eine aggressive Kampagne führt. „Pro Köln“ wird seit Jahren vom NRW-Verfassungsschutz wegen des Verdachts auf rechtsextreme Bestrebungen beobachtet.
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Von der CDU zu „pro Köln“

Der Kölner CDU-Politiker Jörg Uckermann steht offenbar vor dem Eintritt bei der rechtsextremen „Bürgerbewegung pro Köln“. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ in seiner Online-Ausgabe vom Dienstag. Der stellvertretende Pro-Köln-Vorsitzende Markus Wiener bestätigte auf Anfrage der Zeitung, „dass Herr Uckermann bei uns mitmachen wird“. Der Kommunalpolitiker, gegen den der Kölner CDU-Vorstand im vorigen Dezember wegen angeblicher Wahlmanipulation ein Parteiausschlussverfahren eingeleitet hat, will Pro-Köln zufolge bei der Kommunalwahl 2009 auf der Liste der rechtsextremen Partei für den Rat kandidieren. Uckermann war lange Jahre Ortsverbandsvorsitzender der CDU im Stadtteil Ehrenfeld, in dem die umstrittene Moschee gebaut werden soll. Zuletzt war er auch stellvertretender Bezirksbürgermeister. Von diesem Amt ist Uckermann Ende Februar abgewählt worden. In dem Ausschlussverfahren hat das Kreisparteigericht der CDU noch nicht entschieden. Laut einer Pressemitteilung Pro-Kölns wird Uckermann im September auf einem geplanten „Anti-Islam-Kongress“ sprechen. Er selber war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Liebesentzug für Verlierer

Köln/München. Nach der empfindlichen Wahlschlappe für die Rechtsaußen-Wahlliste „Pro München“ müssen die verhinderten Kommunalpolitiker derbe Kritik von der Mutter-Gruppierung „Pro Köln“ einstecken. Als „schweren strategischen Fehler“, der zum Scheitern verurteilt gewesen sei, bezeichnete die rechte Truppe vom Rhein den Wahlantritt der Gesinnungsfreunde an der Isar.

Ein „Wahldesaster“ konstatierte „Pro München“ am Tag nach der Wahl, doch nicht etwa das eigene Ergebnis von nur 0,9 Prozent der Stimmen war gemeint, mit dem die Liste den Einzug in den Münchner Stadtrat deutlich verfehlte. Statt des eigenen Debakels jammerten die Gescheiterten über die Gewinner der Wahl und über die vermeintlich verschwundenen Stimmen, die die CSU abgeben musste: „Die CSU verlor über 8%. Wo sind die 8 % hin?“

Jedenfalls erschienen sie nicht auf dem Wahlkonto von „Pro München“, wo sogar bange Befürchtung geäußert wurde, auf das falsche Wahl-Thema gesetzt zu haben. Vor allem auf eine Kampagne gegen den Islam hatten die Rechtsaußen-Münchner gesetzt, doch das Wahlvolk wollte ihnen offenbar nicht folgen: „In Sendling, dort wo die Grossmoschee gebaut werden soll, wurde die SPD mit über 40% zur stärksten Partei gewählt, in Partnerschaft mit den anderen Linksgruppierungen (Linke, Grüne) gewannen sie auch dort stark prozentual“, klagte die Gruppe heute.

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