Rüde Attacken bei Pro-Köln-Veranstaltung

Es soll geschlagen, geschubst, getreten worden sein: Gegen Funktionäre der rechtsextremen Organisation „Pro Köln“ sowie Mitarbeiter eines Ordnerdienstes ist Anzeige wegen Körperverletzung erstattet worden. Ein Zivilpolizist, seine Kollegin und eine linke Demonstrantin geben an, sie seien bei einer Veranstaltung der ultrarechten Gruppierung von „Pro“-Vertretern attackiert worden. Die Beschuldigten bestreiten das. Unter dem Motto „Nein zur Großmoschee“ hatte die umstrittene Polittruppe, die vom Verfassungsschutz unter der Rubrik „Rechtsextremismus“ beobachtet wird, am Donnerstagabend zu einer angeblichen „Bürgeranhörung“ ins Ehrenfelder Bezirksrathaus geladen. Gegen das Treffen protestierten etwa 80 junge Demonstranten vor der Tür des Rathauses. Obwohl sie lediglich Hausrecht für den Veranstaltungssaal im ersten Stock hatten, haben Repräsentanten von „Pro Köln“ nach Aussage von Zeugen zeitweise eine Besucherkontrolle am Eingang des Hauses durchgeführt. Dabei sei ein in Zivil gekleideter Polizist aufgehalten und nach draußen geschubst worden. Anschließend sei dem Beamten, der Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattete, unter anderem ein Arm verdreht worden. Die Attacken hätten selbst dann nicht nachgelassen, nachdem er sich als Polizist ausgewiesen habe, heißt es.

weiterlesen [KSTA 16.05.08]….