Manege frei für „pro Köln“


„Die Ehrenfelder Moscheegegner und zahlreiche pro-Köln-Aktivisten werden den etablierten Politikern vor der heutigen Ratssitzung einen gebührenden Empfang bereiten!“, kündigte die extrem rechte „Bürgerbewegung pro Köln“ auf ihrer Homepage an. Um 14:30 Uhr sah das Bild vor Ort allerdings ganz anders aus. Gerade einmal 40 „Moscheegegner“ hatten sich eingefunden, außer dem üblichen „pro Köln“ Mob und ein paar Neonazis war allerdings niemand gekommen. Diese wurden dann von der Polizei in einem extra für ihren Wanderzirkus abgesperrten Bereich untergebracht und ca. 90 Min. lang von mehr drei mal so vielen AntifaschistInnen (& der Clowns Army) verspottet. Hier ein paar Bilder und Videos vom „pro Köln“ Zoo.
Sicher hatte der rassistische Mob von „pro Köln“ sich den heutigen Nachmittag etwas anders vorgestellt. „Die etablierten Ratspolitiker, die den Bürgerwillen in Sachen Großmoschee seit Jahren ignorieren, sollen zu dieser wichtigen Sitzung gebührend empfangen werden!“, hatten sie auf ihrer Homepage großmäulig angekündigt. Stattdessen wurde ihnen ein gebührender Empfang bereitet. Da der Zulauf zur rechten Mahnwache jedoch sehr verhalten ausfiel, gesellten sich spontan ca. 20 Clowns mit in den Käfig und stimmten Parolen an. Leider wurden sie nach einer knappen halben Stunde wegen angeblicher Störung aus der Kundgebung entfernt. Aber auch im weiteren Verlauf der Veranstaltung kümmerten die Clowns sich rührend um jeden einzelnen Rassisten, mensch begleitete jeden Neuankömmling in den Käfig (und die Genervten natürlich auch wieder heraus). Später brachten sie die sichtlich mehr als irritierten „pro Kölner“ sogar noch zur Ratshaustür, hierbei schlug ein „Moscheebaugegner“ einen der Clowns äußerst brutal nieder (dieser blieb zum Glück jedoch unverletzt;). Auch sonst war der immer weiter schrumpfende Häuflein Rechter hinter ihren Gittern mit der Situation mehr als überfordert. Nicht einmal die Lautsprecheranlage funktionierte ordentlich, sondern spuckte Biedermannis Rede nur in Bruchstücken aus. Gegen 16 Uhr wurden dann auch die letzten „Moscheebaugegner“ von den Clowns zur Zuschauertribüne des Rathauses gebracht. Auch dort werden sie am heutigen Abend keinen großen Spaß mehr haben, schließlich hat die Verwaltung schon vor Tagen angekündigt, dass das Begehren aufgrund fast 8000 ungültiger Unterschriften unzulässig ist. Insgesamt ein aus antifaschistischer Sicht sehr erfolgreicher Nachmittag.

Link zum IndymediaArtikel [viele Fotos, etc…]

& ein kleines Video….