„pro Köln“ – Leichen pflastern ihren Weg

m 8.März wurde erneut ein ehemaliger Mitstreiter der heutigen Stadträte der extrem rechten
„Bürgerbewegung pro Köln“, Manfred Rouhs und Bernd Schöppe, wegen Mordes verurteilt. Der 37jährige Ulrich Klöries hatte im Juli 2006 seine Mitbewohnerin im Stadtteil Mülheim brutal ermordet und die Leiche geschändet.
Wie der 2004 wegen dreifachen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilte Thomas Adolf hatte Klöries 1994 für die neofaschistische „Deutsche Liga für Volk und Heimat“ in Köln zur Kommunalwahl kandidiert. Im selben Jahr nahm Klöries auch an dem von Neonazis organisierten „Rudolf-Hess-Gedenkmarsch“ in Luxemburg teil. 1996 wird er in einem Beitrag in der Zeitschrift „Blick nach Rechts“ zu den Köpfen des neofaschistischen „Bund Nationaler Kameraden“ gezählt. Der rief dazu auf, „gegen Überfremdung, Rotfrontterror, System und Kapital“ zu kämpfen und zählte zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit die Bespitzelung von AntifaschistInnen.